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Junge Fahrradfahrer üben für Schweden

vor 11 Stunden
1 Min. Lesezeit

400 Höhenmeter, 120 gefahrene Kilometer, 26 Räder, elf junge

Abenteurer, drei Tage, zwei Bundesländer und ein Ziel:

Schweden. In diesen Zahlen lässt sich die Vorfahrt für die

Schwedentour zusammenfassen.

Unbezifferbar ist, was sich währenddessen alles ereignet: Steile

Bergfahrten im Mecklenburger Hochgebirge, überraschende

Chillpausen an unbekannten Badeseen, die geschenkte Kiste

voller dampfender Würsten zum Abendessen, ein selbstprovozierter

Beinahe-Schwan-Angriff, Holzhacken und Überdem-

Feuer-Kochen.

Veranstaltet wird die Aktion vom CVJM Prignitz e.V. in

Marienfließ, von wo aus die Tour startet. In Heiligengrabe und

Neu-Grüssow empfangen wir unerwartet große Unterstützung

und Gastfreundschaft, wo wir fürstlich empfangen werden und

unsere Zelte aufschlagen.

Und zwischendurch erkunden wir die diakonischen Einrichtungen

des „Friedenshortes“ in Heiligengrabe, rätseln en passant über

Maulbeerbaumplantagen (Was haben die Preußen hier

verzapft?), wundern uns über die „kampfmittelbefreite“ und

„naturbelassene“ Heide und fahren durch die Gedenkstätte

Todesmarsch im Belower Wald – genug Stoff für Gespräche

während der vielen Kilometer. Es stimmt wirklich: Reisen bildet.

Die Vorfahrt ist bestanden; in den Sommerferien kann es nun

nach Schweden gehen. Wenn schon ein Wochenende in nächster

Umgebung so ereignisreich sein kann, versprechen die zehn Tage

in Schweden große Abenteuer.




 
 
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